Erholung pur statt Großstadtlärm


Unsere Philosophie - anders Lernen

belebtes Lernen mit Tieren nach einem intiutiven pädagogischen Ansatz


nach RIcardo Leppe:


FREI DENKEN / FREI ENTSCHEIDEN / FREI HANDELN
Überprüfen mit Herz und Hand
(Ricardo Leppe, Zauberer)

nach Maria Montessori:


„Hilf mir, es selbst zu tun“ - Maria Montessori

Shetlandpony-Wanderung als Teil eines Selbstheilungsprozesses
angelehnt an Montessori und der intiutiven Pädagogik Pär Ahlboms:

Raum = Natur,
Material = Tiere,
Pädagoge*in = Bindungsglied zwischen Mensch und Tier


Die Erziehungslehre Montessoris braucht einen geeigneten Raum, passendes Material und agierenden Pädagogen*in. In unserem Kontext der Arbeit mit den Tieren sehen wir die Natur als den besten Raum, der uns zur Verfügung stehen kann, um individuelle Lernprozesse anzustoßen. Er lässt uns frei werden von gesellschaftlichen Sitten und Regularien, persönlichen Dispositionen und schafft es mit einfachen Mitteln, das Innere in uns mit dem Äußeren in Einklang zu bringen. Die Tiere sind unsere Co-Coaches. Sie erinnern uns täglich an das wirklich Wichtige im Leben- nämlich an das Hier und das Jetzt. Sie schaffen es, dass wir spüren, wie lebendig wir sein können und dass jede emotionale Bewegung in uns geschehen kann und darf, frei von jeglichen Zwängen. Unsere Ponys gehören einer der kleinsten Pferderassen der Welt an- den Mini - Shetlandponys. Doch trotz ihrer wirklich winzigen Größe gleicht ihr Charakter oft dem eines Kaltblutpferdes. Unsere Ponys sind stark, ohne vergleichsweise besonders viel Kraft zu haben. Sie sind groß, ohne 90cm an Schulterhöhe zu besitzen und sie sind schön, ohne sich Gedanken über ihr Äußeres zu machen. Wir Pädagoginnen sollen nun den "Diamanten" komplettieren. Wir sehe uns als stille Vermittlerinnen zwischen unseren Co-Coaches - den Tieren- und unseren Klienten*innen. Es braucht oft keine große Fürhung, bis unsere Klienten*innen ganz bei sich angekommen sind.


  • Schulung der Selbstwahrnehmung durch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen


Was fühle, sehe und höre ich gerade jetzt in diesem Augenblick? Das sind Fragen, die nach einer Übung beantwortet werden können und uns helfen, unsere Selbstwahrnehmung zu schulen. Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sensibilisieren uns für unsere Umwelt und somit auch für uns selbst.


  • Selbstreflektion durch systemische Beratung eines persönlichen Problembildes


Einen Schritt weiter gehen wir mit der systemischen Beratung, die auch „ressourcenorientierten Beratung“ genannt wird. Ressourcenorientiert deshalb, da sie sich wie kaum eine andere therapeutische Beratungsform an den vorhandenen Kompetenzen und Stärken orientiert und diese in hohem Maße wertschätzt. Ausgewählte Fragen dabei sind: „Was steht mir zur Verfügung und wie kann ich es nutzen?“, „Was fühlt sich für mich gut an und was nicht?“, „Was ist gut so, wie es ist?“ oder „Was muss (s)ich ändern, damit ich mehr Lebendigkeit und Lebensverbundenheit spüre?“. Im konstruktivistischen Ansatz der systemischen Beratung hat eine sinnvolle Herangehensweise oft mit Selbstreflektion zu tun. Jeder konstruiert sich seine eigene Wirklichkeit im Leben, geprägt durch viele verschiedene Faktoren (Gesellschaft, Sozialisierung, Erziehung uvm.). Somit muss und kann mein Lösungsansatz nicht der eines anderen sein. Das bedeutet, dass die zu beratende Person im eigenen Denkprozess unterstützt wird, welcher durch Selbstreflektion zu der für die Person individuellen Ansichtsweise des Problems und somit zum möglichen Lösungsansatz führen kann.


  • Vorteile der pädagogischen Arbeit im tiergestützten Kontext gegenüber einer "tierlosen":
  1. Tiere fungieren als kompromissloser Spiegel und zeigen selbst kleinste Veränderungen im Ausdruck des Menschen durch ihr eigenes Verhalten. Das Unsichtbare wird in einem Tier sichtbar, ohne dass wir eine bewusst gesteuerte Handlungsveränderung vollziehen müssen.
  2. Sensibilisierung für nonverbale Kommunikationssignale.
  3. Kindern aus naturfremden Lebenswelten wird eine ökologische Einstellung vermittelt. Durch ein entstehendes Verantwortungsgefühl zum (Wander)-partner Pferd spüren sie, warum wir Tiere und unsere Umwelt schützen sollten. Damit wächst zeitgleich das soziale Empfinden und es fällt leichter, gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu hinterfragen.
  4. Schulung vieler Basiskompetenzen wie Mitgefühl, Verantwortung und Geduld.
  • Fokus: positive Auswirkung auf das individuelle Erleben und Verhalten